Ehrenabteilung

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, die nach Erreichen der Altersgrenze, aus gesundheitlichen Gründen oder aus sonst wichtigen Gründen aus dem aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr (Einsatzabteilung) ausscheiden, werden Angehörige der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr. Sie behalten ihren Dienstgrad und sind zum Tragen der bisherigen Dienstkleidung berechtigt.
Nach Landesrecht darf in NRW in der Regel nur bis zum vollendeten 67. Lebensjahr aktiver Einsatzdienst geleistet werden. Ausnahmen sind nur in sehr begrenztem Umfang möglich.
Da viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bereits in jungen Jahren zur Feuerwehr gekommen sind, können sie zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Einsatzdienst zumeist auf eine sehr lange Dienstzeit zurückblicken. Die Feuerwehr wird im Verlauf der Jahre oft zu einem festen Bestandteil des Lebens, in dem sich enge Freundschaften bilden. Durch die vielen gemeinsamen dienstlichen Erlebnisse entsteht ein hohes Maß an Zusammengehörigkeit und Kameradschaft, welches mit dem Tag der „Versetzung in den Ruhestand“ nicht abbrechen soll. Aber nicht nur das Erreichen der Altersgrenze führt zu einer Mitgliedschaft in der Ehrenabteilung. Auch jüngere Kameraden, die beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen den Einsatzdienst nicht mehr versehen können, werden in die Ehrenabteilung aufgenommen.
Die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Metelen umfasst zur Zeit 16 Mitglieder. Sprecher der Ehrenabteilung ist Theo Stening.
Neben dem regelmäßigen Treffen einmal im Monat werden auch andere Veranstaltungen organisiert. Man nimmt am Ehrennachmittag der Feuerwehren aus dem Kreis Steinfurt, einmal im Jahr, teil. Ein fester Bestandteil ist das Treffen mit der Ehrenabteilung aus der Töpferstadt Ochtrup. Mit den Kameraden hat man schon so manche frohe Stunde verbracht.