Überörtliche Hilfe im Hürtgenwald

Seit 01:00 Uhr in der Nacht zu Samstag sind sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Metelen zusammen mit knapp 160 weiteren Kräften aus dem Kreis Steinfurt im Rahmen der „Vorgeplanten überörtlichen Hilfe“ beim großflächigen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel im Einsatz.

Nach der nächtlichen Anfahrt errreichten die Kräfte gegen sieben Uhr in der Früh den Bereitstellungsraum im Kreis Düren, von wo aus es weiter in die zugeteilten Einsatzgebiete ging.

Die Aufgabe der Feuerwehr Metelen bestand primär darin, bereits gelöschte Bereiche sorgfältig zu kontrollieren und weitere Glutnester zu finden und abzulöschen.
Dies ist bei größeren Wald- und Vegetationsbränden wichtig, da vorhandene Glutnester noch lange unbemerkt weiter brennen können und zusätzlich aufkommender Wind zu einem erneuten Aufflammen führen kann.

Nachdem wir den Samstag über somit unsere Bereiche abgearbeitet haben, konnten wir in der Nacht einige Zeit ruhen. Am heutigen Sonntagmorgen erhielten wir einen ähnlichen Auftrag wie bereits am Tag zuvor und kontrollierten bereits abgebrannte Bereiche des Waldes. Da weitere Einsatzkräfte aus anderen Kreisen als Ablösung kamen konnte anschließend gegen 18:00 Uhr der Heimweg angetreten werden, sodass unsere Kameraden in den heutigen Abendstunden zurückkehren werden.

Abschließend noch ein paar Informationen, um die Dimensionen des Einsatzes im Hürtgenwald zu verdeutlichen:
Laut Informationen vor Ort sind knapp 360 Hektar Fläche betroffen. Es befinden sich aktuell rund 1400 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt sind neben Kräften der Feuerwehr auch zahlreiche Kräfte des THW, der Bundeswehr, der Bundes- und Landespolizei, Experten der Katastrophenschutzorganisation @fire sowie weitere Hilfsorganisationen.
Unterstützt wird die Arbeit am Boden von zehn Löschhubschraubern aus der Luft, welche von Bundes- und Landespolizei sowie der Bundeswehr bereitgestellt wurden. Außerdem sind zahlreiche ortsansässige Helfer vor Ort wie LKW-Fahrer, Landwirte oder Forstunternehmen.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit den Organisationen vor Ort sowie den weiteren Kräften unserer Kreisbereitschaft!
Außerdem ein großes Dankeschön an alle Helfer vor Ort, durch welche die Verpflegung unserer Einsatzkräfte sichergestellt war!

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